Am
vergangenen Wochenende folgte Max Dehning (U18) von der LG Celle-Land der
Einladung des Deutschen Leichtathletik Verbandes zum hochkarätig besetzten
Meeting „Fast Arms, Fast Legs“ nach Wetzlar. Dortkam es zu einem Stelldichein
der Deutschen Sprintelite, sowieder Speerwurf-Toptalent.
Nach zwei
ungültigen Versuchen gleich zu Beginn des Wettkampfes die jenseits der 65
Metermarke landeten, aber Max nicht rechtzeitig vor der Abwurflinie zum stehen
kam, landete der Speer im dritten Versuch bei 60,76m. Leider konnte das
Wurftalent des TuS Bergen, ebenfalls aufgrund von weiteren ungültigen
Versuchen, diese Weiter nicht mehr steigern und musst sich somit am heutigen
Tag mit dem zweiten Platz hinter Nick Thumm (LAV Stadtwerke Tübingen), der den
Wettkampf mit 61,79m gewann, zufrieden geben.
„Wir haben in den
letzten Trainingseinheiten den Wettkampfanlauf von Max einen neu rhythmisiert,
damit er in eine noch besser Abwurfposition kommt, doch die Umsetzung in den
Wettkampf hat heute noch nicht optimal funktioniert“, erklärte Trainer Björn
Lippa die Leistung seines Schützlings am Endes Wettkampfes
Vor knapp 2 Wochen kam die
Überraschung. Es wurde ein Block-Wettkampf für die Schüler/Innen U14 und U16
angeboten. Beim Blockmehrkampf gibt es 3 verschiedene Blöcke. Block Lauf, Block
Wurf und Block Sprint/Sprung. Fester Bestandteil eines jeden Blocks sind die
Disziplinen Sprint, Hürdensprint und Weitsprung. Beim Block Wurf kommen Diskus
und Kugel, beim Block Lauf Ballwurf und 800m bzw. bei der U16 2000m und beim
Block Sprint/Sprung Speerwurf und Hochsprung dazu. Da aufgrund der Pandemie
kein Hochsprungtraining möglich war, meldeten sich unsere Athleten kurzerhand
für Lauf und Wurf. Es gab hervorragendes Wettkampfwetter bei sonnigen 20 Grad
und so konnten sehr gute Leistungen erzielt werden.
Beim Block Wurf belegte Justus Pinkert/M12 den 3. Platz. Hier ist seine Weite im Diskuswurf, den er erst jetzt erlernt hat, von 18,66 m zu erwähnen. Seine Schwester Nele erreichte im Block Lauf mit einem sehr ausgeglichenen Wettkampf ebenfalls Platz 3/W14 mit 1990 Punkten.
Im Block Lauf M 12schaffte Dylan Broadley durch mehrere persönliche Bestleistungen (Weitsprung 4,31 m, 75 m Sprint 10,82 sec.) den ersten Platz und somit den Bezirksmeistertitel in der M13. Vor dem 800 m Lauf lag er auf Platz 2 hinter dem führenden Paul Hansen von der LG Nordheide. Zielbewußt und mit starkem Siegeswillen führte er von Anfang an das Feld an und setzte sich 200 m vor Schluss mit einen famosen Endspurt von 12 Sek. deutlich ab, sodass er einem sicheren Mehrkampf Sieg entgegen lief.
Felix Bartels M13 erreichte ebenfalls neue persönliche Bestleistungen. Im Sprint mit 10,84 sec., Weitsprung 4,12 m, und 800 m Lauf in 3:03 Min. wurde er ebenfalls 1. und damit Bezirksmeister.
Bei den Schülerinnen W13 erreichten die Athleten des Tus Bergen/LG Celle-Land den 3. Bezirksmeistertitel. Estefania Gossing lag vor dem abschließenden 800 m Lauf mit 1 Punkt Rückstand auf Platz 2. Sie hielt sich im Rennen die erste Runde zurück und kam dann bei 600 m mit einem starken Endspurt auf den letzten 200 m zum erwünschten Titelerfolg.
Auf Einladung von Speerwurflandestrainer Marek Schulz fuhr Max Dehning (U18) vom TuS Bergen/LG Celle-Land gemeinsam mit Trainer Björn Lippa zum Testwettkampf des Speerwurflandeskaders am vergangenen Dienstagabend nach Hannover. Bei regnerischen Bedingungen knüpfte das Wurftalent des TuS Bergen nahtlos an seine aktuelle sehr gute Wettkampfform an. Mit tollen 65,47m gewann Max den Wettkampf der besten Speerwerfer aus Niedersachsen. Leider kam der aktuelle Deutsche Meister der Altersklasse U18 bei seinem weitesten Wurf nicht ganz rechtzeitig vor der Abwurflinie zum Stehen, sodass dieser Wurf leider ungültig gegeben wurde.
Als nächster Höhepunkt
steht für Max jetzt das hochklassige Speerwurfmeeting im hessischen Wetzlar am
übernächsten Samstag auf dem Wettkampfplan. Dort darf er sich dann mit dem
kompletten Bundeskader des Deutschen Leichtathletikverbandes messen.
Trainer Björn Lippa nach dem Wettkampf: „Heute hat Max viele positive Dinge aus dem Training sehr gut umgesetzt und er fährt mit einem sehr guten Gefühl nach Wetzlar“.
Volleyballer von TuS Bergen, TuS Hermannsburg und TSV Wietzendorf starten künftig als SG Örtzetal
Die nächste Volleyballsaison ist noch in weiter Ferne und
keiner kann jetzt schon abschätzen, ob sie wie gewohnt stattfinden kann.
Dennoch wurde im Nordkreis in den letzten Wochen fleißig an der Zukunft des
Volleyballsportes in der Region gestrickt.
Das Ergebnis ist der Zusammenschluss der bereits bestehenden SG Wietzendorf/Bergen mit der Volleyballsparte des TUS Hermannsburg zur SG Örtzetal. Die Idee existierte zwar bereits seit einem Jahr, konkrete Gestalt nahm sie aber erst zum Ende der letzten Saison im Januar 2020 eher zufällig an, als sich Zuspieler Jörg Schmidt und Jugendtrainer Robert Wehr bei einem Fußballturnier ihrer Söhne trafen und über die Zukunft des Volleyballsportes im Nordkreis ins Gespräch kamen. Ergebnis war zunächst, dass drei Jugendspieler des TUS Hermannsburg und der Trainer ihre Bereitschaft signalisierten, der SG Bergen/Wietzendorf bei der Beseitigung ihrer akuten Personal- und damit einhergehenden Abstiegssorgen zu helfen. Die Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern funktionierte hervorragend, so dass der drohende Abstieg noch abgewendet werden konnte. In den letzten 8 Spielen konnten 16 Punkte geholt werden, wobei man sogar den bis dato ungeschlagenen, souveränen Tabellenführer der Landesliga, an den Rand einer Niederlage brachte. „Ich denke, die anfänglich möglicherweise auf beiden Seiten bestehenden Vorbehalte einer Zusammenarbeit haben sich durch die Erfolge schnell verflüchtigt“, erzählt Peter Feijen.
Erfahrung trifft am neuen Volleyballstandort im Nordkreis auf jugendlichen Elan: Die Landesliga-Männer der bisherigen SG Bergen-Wietzendorf (links unten) bekommen die Youngsters des TuS Hermannsburg (rechts oben) als Unterbau, die Frauen der SG Bergen-Wietzendorf (rechts unten) treffen in der Bezirksklasse auf die junge Truppe des TuS Hermannsburg (links oben). Alle vier Teams firmieren künftig unter dem Namen SG Örtzetal
Direkt nach der Saison setzte man sich zusammen und entschied,
eine dauerhafte Zusammenarbeit auch organisatorisch zu etablieren. Die vielen
Nachwuchsspieler aus Hermannsburg sollten perspektivisch die Chance bekommen,
regelmäßig höherklassig Volleyball zu spielen, um sich von den Erfahrenen das
ein oder andere abgucken und selbst in höherklassigen Ligen Erfahrungen sammeln
zu können. Dabei ist von Vorteil, dass im Volleyballsport Jugendspieler
unbegrenzt in höherklassigen Mannschaften desselben Vereins eingesetzt werden
dürfen. So entschieden die Verantwortlichen der neuen SG, neben der etablierten
Landesligamannschaft der alten SG für die Jugendspieler eine zweite
Herrenmannschaft zu melden, die in der nächsten Saison in der Bezirksliga
starten wird.„Diese Entscheidung löst für mich vielleicht ein schon länger
bestehendes Problem, weil für meine guten Spieler die Perspektiven fehlten und
ich trotzdem in der Bezirksliga nicht auf sie verzichten muss.“, zeigt sich
Trainer Robert Wehr mit der Entwicklung zufrieden. Zudem bietet die neue SG
damit für interessierte Volleyballer ein breiteres Spektrum von Möglichkeiten
für eine Teilnahme am Trainings- und Spielbetrieb.
Zur Zeit lässt aber das Corona-Virus einen normalen Trainingsablauf leider noch nicht zu. Immerhin hat das Training für die zweite Herrenmannschaft der neuen SG bereits wieder begonnen, allerdings zunächst nur im Sand und unter strengen Abstands- und Hygieneregeln. „Wir Volleyballer haben aber noch Glück, da wir als kontaktlose Sportart immerhin ein mehr oder weniger volleyballtypisches Spiel durchführen können“, so Wehr.
Die neue Spielgemeinschaft umfasst aber nicht nur die Männer-, sondern auch die gesamte Frauenabteilung. Die Frauenmannschaft der bisherigen SG Bergen-Wietzendorf konnte in der vergangenen Saison nicht mehr am Punktspielbetrieb teilnehmen, da dafür ausreichend Spielerinnen fehlten. Einige Damen entschieden sich dafür, beim SV Munster zu starten. In der kommenden Saison sollte der Spielbetrieb wieder unter eigenem Namen aufgenommen werden, weiterhin mit Unterstützung aus Munster. „Der Wunsch der Männer, eine neue Spielgemeinschaft über drei Vereine zu schließen, brachte uns dann auf die Idee, dass dies auch für die Frauen eine gute Zukunftsoption darstellt“, erklärt Karen Schledermann, neue Abteilungsleiterin der SG Örtzetal. „Der TuS Hermannsburg ist einfach sehr stark in der Jugendförderung. Wenn wir jetzt zusammengehören, entscheidet sich vielleicht doch die eine oder andere Spielerin nach ein paar Jahren in der jungen Mannschaft zu uns in die 1. Damenmannschaft zu wechseln.“ Um das Zusammenwachsen zu befördern, wird es nach Lockerung der Coronaregelungen für den Volleyballbetrieb ein gemeinsames Turnier für die Spielerinnen und Spieler aus den drei Vereinen der neuen Spielgemeinschaft geben. Die Idee zu dem gemeinsamen Turnier stammt von Jörg Bösemann, seit etlichen Jahren Trainer der weiblichen Jugend beim TuS Hermannsburg. „Wir müssen den jungen Spielerinnen und Spielern erst einmal die Scheu vor unseren erfahrenen Sportlerinnen und Sportlern nehmen“, meint er lächelnd, „schließlich könnten sie vom Alter her ihre Eltern sein.“ Doch am Ende, so ergänzt er zuversichtlich, würde der gemeinsame Sport eine Brücke bilden, um die Altersunterschiede zu überwinden und aus den bestehenden beiden Gemeinschaften eine neue Gemeinschaft aufzubauen.
Alle Verantwortlichen hoffen mit der
Gründung der neuen SG Örtzetal den Volleyballsport vor Ort zukunftsfähig
aufgestellt zu haben – damit dieses Sportangebot für Jung und Alt in der Region
dauerhaft Bestand haben wird. Wer Lust hat, beim Volleyball mitzumachen, ist
herzlich eingeladen, nach der Corona Zwangspause beim Training vorbeizuschauen.
Max und Marie
Dehning präsentieren sich in starker Frühform
Gut
eine Woche nach seinem Sensationswurf in Rostock ging Max Dehning (U18) von der
LG Celle-Land beim Speerwurfmeeting in Erfurt, gemeinsam mit der
Trainingsgruppe um Olympiasieger Thomas Röhler, an den Start. Für Röhler war es
die erste Standortbestimmung unter Wettkampfbedingungen der Saison 2020.
Max mit Olympiasieger Thomas Röhler
Bei
schwierigen Windverhältnissen im Erfurter Steigerwaldstadion konnte Max
technisch nahtlos an die Leistungen des vergangenen Wochenendes anknüpfen. Im
letzten Versuch landete der Speer des Athleten vom TuS Bergen dann nach einem
technisch guten Abwurf bei 65,68m.
An
diesem Wochenende war dann auch für Max Schwester Marie Dehning (U18),
ebenfalls LG Celle-Land, die lange Wettkampfpause endlich vorbei. Für das
Mehrkampftalent stand das Sprintmeeting der Hansestadt Bremen auf dem Programm.
Zunächst ging Marie über 100m Sprint an den Start. Dort überquerte die Athletin des TuS Bergen nach einem technisch guten Lauf in tollen 12,32s die Ziellinie und konnte damit ihre persönliche Bestzeit um 0,25s verbessern. Über die halbe Stadionrunde, die 200m, sprintete Marie zum Abschluss der Veranstaltung noch solide 26,13s.
„Wir
freuen uns, dass wir trotz der strengen Auflagen endlich in die Freiluftsaison
starten und Marie einen sehr guten Saisonauftakt hinlegen konnte.
Bei Max haben wir in dieser kurzen Trainingswoche verstärkt am Abwurfrhythmus gearbeitet und konnten somit die bereits sehr gute Wettkampfform von Max weiter stabilisieren“, sagte ein zufriedener Trainer Björn Lippa nach den Wettkämpfen.
Am Wochenende folgte Max Dehning (U18) von der LG Celle-Land nach langer Wettkampfpause aufgrund des Coronavirus der Einladung vom Speerwurf-Bundestrainer der Frauen Mark Frank zum Wettkampf nach Rostock.
Max
begann bei sommerlichen Temperaturen seinen Speerwurfwettkampf gegen die bis zu
ein Jahr ältere Konkurrenz der Altersklasse U18 mit 65,13m.
Der
Paukenschlag des Wettbewerbs sollte allerdings im dritten Versuch folgen, in
dem Max nach einem technisch sehr guten Anlauf-Abwurf-Rhythmus seine
persönliche Bestleistung mit 69,53m zu seinem Goldwurf bei den Deutschen
Winterwurfmeisterschaften im Februar um sechs Meter verbessern konnte.
Mit
dieser Weite verpasste das Wurftalent den Landesrekord von Alexander Teuteberg
aus dem Jahr 2009 um nur 20cm, übertraf aber die für ihn geforderte U18
Europameisterschaftsnorm für nächstes Jahr bereits zum Saisoneinstieg.
„Max hat nach langer Wettkampfpause eine starke Leistung auf einem technisch schon sehr hohen Niveau gezeigt und ich freue mich über die Umsetzung seiner technischen Fortschritte aus dem Training“, bilanzierte ein sehr zufriedener Trainer Björn Lippa am Endes Wettkampfes.
Erstes Training am 19.5.2020 mit einer der Gruppen beim Sprint…..immer schön Abstand halten! Hat gut geklappt. genauso die Gruppen beim Weitsprung und Ballwurf. Da im Moment kein Wettkampf ansteht, trainieren wir für das Deutsche Olympische Sportabzeichen! Man braucht Ziele!!!
Erstmal müssen wir uns „sortieren“ Immer schön in den Reifen bleiben! Dann ist der Abstand gewahrt.Es ist schon ein etwas anderes Training, aber Hauptsache es geht überhaupt wieder.
Gleich zu Beginn Jahres wurden in Munster sowie in Bergen an zwei Wettkampftagen die Jahrgangsmeisterschaften der Gerätturner der Turnkreise Celle und Heidekreis gemeinsam ausgetragen. Insgesamt 31 Turner nahmen an dem Turnier teil. Der TuS Bergen war mit 12 Turnern am Start.
Felix an den Ringen
Alle Turner zeigten sehr gute Leistungen an den einzelnen Turngeräten und absolvierten den Mehrkampf mit sehr guten Ergebnissen. So konnten am Ende des zweiten Wettkampftages 5 Turner des TuS Bergen als Erstplatzierte in den verschiedenen Jahrgängen den Wettkampf für sich entscheiden. Und auch die anderen Turner konnten mit ihren Platzierungen sehr zufrieden sein.
Ben und Leo am Reck
Die Ergebnisse:
JG 2013
Noah von Hörsten: 1. Platz (47,70 Punke)
JG 2012
Michel Habermann: 2. Platz (53,60 Punkte)
JG 2011
Nolan Mitchell: 1. Platz (48,25 Punkte)
JG 2010
Leo Stangenberg: 1. Platz (81,15 Punkte)
Mattis Stangenberg: 2. Platz (81,10 Punkte)
Rene Pohl: 3. Platz (78,55 Punkte)
Ioannis Bellos: 5. Platz (77,40 Punkte)
Til Habermann: 7. Platz (76,45 Punkte)
Max von Hörsten: 10. Platz (72,25 Punkte)
Lucas Röhrs: 11. Platz (67,40 Punkte)
JG 2007
Ben Krebs: 1. Platz (87,90 Punkte)
JG 2005
Felix Berger: 1. Platz (87,80 Punkte)
Erfolgreiche Teilnehmer des Tus Bergen: v.l. n.r.: Rene, Mattis, Ioannis, Til, Michel, Felix, Noah, Ben, Leo, Max und Lucas
Aufgrund der Corona-Pandemie werden die Jahrgangsmeisterschaften wohl der einzige Wettkampf im Jahr 2020 für die männlichen Turner bleiben. Wie alle Veranstaltungen wurde auch das für Mai angesetzte Erlebnisturnfest abgesagt. Geplant war die Fahrt nach Oldenburg mit 20 Teilnehmern. Nun hoffen alle, dass im kommenden Jahr das Deutsche Turnfest in Leipzig durchgeführt werden kann. Der TuS Bergen wird mit seinen Turnern auf jeden Fall wieder dabei sein.
Wir haben lange gewartet, aber nun müssen wir leider den Sparkassenlauf am 3.5.2020 absagen. Ob und wann wir ihn nachholen, müssen die nächsten Wochen und auch die Rücksprache mit den Schulen ergeben. Wir werden es auf jeden Fall bekannt geben, wenn es losgehen sollte!Wir sind sehr traurig, aber wir hoffen, ihr vergesst uns nicht. Trainiert weiterhin fleißig, damit ihr immer fit und parat seid.Liebe Grüße, passt auf euch auf und bleibt gesund.Ellen und Horst